Vorbilder
Warm genug?
In Baden (Schweiz, Kanton Aargau) steht am Ufer des Limmat-Flusses ein schlichter öffentlicher Thermalbadebrunnen. Er wurde in ehrenamtlicher Initiative konzipiert. Der „Heisse Brunnen“ ist eine gratis Attraktion für Jung und Alt und bereichert die Stadt Baden, die eine ebenso lange Badetradition wie Burtscheid hat.
Zur Initiative: www.bagnopopolare.ch
Foto: A. Fissabre, 2024


In Bagni di Craveggia (Italien, Region Piemont), einem ehemaligen Thermal-Kurbad nur 2 km von der Schweizer Grenze entfernt, wurden 2015 im Rahmen des grenzüberschreitenden Regionalprojekts „Frontiera di Acqua e Pace“ zwei Freiluft-Badebecken (eins mit Wasser aus dem Bach und eins mit Thermalwasser) und zwei Wannen (mit Thermalwasser auffüllbar) eröffnet.
Foto: Glunggenbauer, 2015, Wikimedia, CC BY-SA 4.0
Die Terme della Ficoncella bei Civitavecchia (Italien, Region Latium) bieten Besucher:innen für wenig Eintrittsgeld (3 Euro für Anwohner:innen) fünf Badebecken unter freiem Himmel sowie eine Inhalationsröhre. Die hiesigen heißen Quellen sind seit der Antike in Nutzung.
Foto: Tripadvisor

In Kagoshima (Japan, Insel Kyūshū) erwartet Besucher:innen des Sakurajima-Lava-Nagisa-Parks eins der längsten Thermal-Fußbäder Japans. Hier wird natürliches Thermalwasser aus heißen Quellen in einer Hunderte Meter langen, künstlichen Rinne, die mit Sitzgelegenheiten ausgestattet ist, durch das Gelände geführt. Bei einem Spaziergang durch den Park kann man unkompliziert Platz nehmen, die Füße reinhängen und entspannen. Gespräche kommen leicht in Gang. Die Anlage ist kostenlos.
Foto: Aggi Schmitz
Der Pyrenäen-Ort Ax-les-Thermes (Frankreich, Dép. Arièges) bewahrt das mittelalterliche „Bassin des Ladres“, ein großes mit Thermalwasser gefülltes Becken unter freiem Himmel vor dem ehemaligen „Hopital St. Louis“. Es steht allgemein zum Fußbaden zur Verfügung.
Foto: Wikimedia Commons
